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Herkunftsland: Senegal
Die senegalesische Gruppe ist die Erfindung von zwei Top-Produzenten Westafrikas: Boncana Maiga und Ibrahima Sylla. Sie scharten 1992 eine erstklassige Band um die Sänger Pape Seck und Medoune Diallo und ließen einige feine New-Yorker Salsa-Musiker dazu spielen.
Neu war die Idee nicht, Kuba und Senegal zusammenzubringen, die Senegalesen sind seit den 50-er Jahren mit kubanischer Musik bestens vertraut. Besonders Sylla, der über 6000 Platten von dort sein eigen nennt. Aber so konsequent umgesetzt wurde die Idee nie zuvor. In Europa bekannt wurde Africando mit der Version des Khaled-Hits "Aicha" auf dem Album Baloba.
Im Jahr 2000 erschien mit "Betece" das fünfte Studio-Album von Africando, dasnicht weniger als elf verschiedene Gastsänger aufführte, darunter solche Koryphäen wie Salif Keita, Lokua Kanza und Koffi Olomide. Das Album stand Monate lang ganz oben in den Weltmusikcharts und war ein Hit in allen Salsatecas. Die Deutschlandtournee 2001 führte durch 9 Städte und war ein Riesenerfolg. Africando hat im Sommer 2003 das neue Album „Martina“ veröffentlicht, das erneut sofort auf Platz Eins der Weltmusikcharts stürmte.
Mit neuem Repertoire und mit alten Hits geht Africando im November 2003 auf Tour. Das Konzert beim Festival „Fiesta de Suds“ in Marseille wird von ARTE aufgezeichnet.